Mogulpackung

Murdoch hat noch mehr Einfluss auf Premiere

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Der Pay-TV-Sender Premiere ist angeschlagen. 2005 hat er die Exklusivrechte über die deutsche Bundesliga verloren. Dann plagen ihn Schwarzseher, die mitschauen, ohne zu zahlen. Im vergangenen Quartal machte der Sender 38 Millionen Euro Verlust. Nun trat Vorstandschef Michael Börnicke überraschend zurück – aus persönlichen Gründen, sagt er. In der Branche heißt es, Börnicke saß auf der Abschussliste von Rupert Murdoch. Dem australischen Medienmogul gehört eine Sperrminorität von 25,01 Prozent. Zumindest vorübergehend wird Mark Williams den Sender leiten, der für Murdoch bisher im Aufsichtsrat saß. Der Führungswechsel gilt als Zeichen, dass Murdoch seinen Einfluss auf Premiere ausgebaut hat.


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