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Medien | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Staatssender unter Druck Österreichs Privatsender bringen den ORF mit ihren Talkrunden zur Nationalratswahl ganz schön in Zugzwang. Da nutzt es auch nichts, dass SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann sowohl ATV wie Puls 4 abgesagt hat und dem Monopolisten die Stange hält. Puls 4 startet diesen Mittwoch um 20.15 Uhr mit seiner ersten Elefantenrunde. Publikumsfragen sind – anders als bei den ORF-Konfrontationen unter Ingrid Thurnher – vorgesehen. Auf myvideo.at kann man sie auch virtuell deponieren. Die Konkurrenz gibt dem ORF offenbar zu denken. Schnell wurde gegenprogrammiert. Nun lädt, ebenfalls diesen Mittwoch um 20.15 Uhr, Ingrid Thurnher zu einer politischen „Damenrunde“.

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Verbesserungsvorschläge hat der Rechnungshof in seinem jüngsten, geharnischten Bericht für den ORF aufgelistet.Die Online-Direktion sei nicht sinnvoll, Fernseh- und Radioredaktionen könnten zusammengelegt werden. Durch das Nebeneinander von neuen und (viel zu gut bezahlten) alten Dienstverträgen entgingen dem Haus Einsparungen.

Kirchenradio in Verzückung Zehn Jahre gibt es den unter Klassikfans beliebten Kirchensender mit dem wohl bestgelegenen Studio der Stadt: gleich hinter dem Stephansdom.

Bürgerfernsehen überall Bisher konnten nur Wiener den schrägen Mitmachsender Okto empfangen. Jetzt wurde das offene Bürgerfernsehen auch ins digitale Kabelnetz von UPC gespeist, 100.000 Haushalte im Wiener Umland, Graz und Klagenfurt können sich ab sofort auf Programmplatz 108 Sendungen wie „Macedonia und Roma TV“ oder „Poplastikka“ anschauen.


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