Diese Dinge sollen unser Leben verändern ...

Medien | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

… zumindest wurden Kindle und Co in den letzten Wochen dementsprechend bejubelt. Zu Recht?

Analyse: Ingrid Brodnig

Das Ende des Buches. So titelte Eckhard Fuhr, Feuilletonchef der Welt, als er sich vor ein paar Wochen mit dem Kindle befasste. „‚Kindle‘ ist das erste Lesegerät für elektronische Bücher, das Chancen am Markt haben könnte“, schrieb er. Das Gadget wird vom Onlinehändler Amazon hergestellt und ist seit dem Vorjahr in den USA für 359 Dollar erhältlich, umgerechnet rund 250 Euro. „To kindle“ heißt so viel wie entzünden. Und als bekannt wurde, dass der E-Reader im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt werde, entzückte und verstörte das die deutsche Printlandschaft zugleich. Die Frage war: Ist das der Untergang des Buches? Abseits der Grundsatzdebatte befassten sich nur wenige Zeitungen mit technischen Details des Geräts, das 19 mal 13 Zentimeter misst, mittels E-Paper-Display gut leserlich ist, sonst aber ein ziemliches Ostblockdesign besitzt.


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