Literaturhaus: „Der Schatz muss von Zeit zu Zeit poliert werden“

Feuilleton | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Interview: Klaus Nüchtern

Seit 1. September hat das 1991 gegründete Literaturhaus Wien einen neuen Leiter: Robert Huez, 1965 in Südtirol geboren, folgt Heinz Lunzer nach. Huez war davor 16 Jahre lang Geschäftsführer des Vereins der Bücherwürmer in Lana und als solcher auch für die Programmierung der dortigen Kulturtage zuständig. Das Wiener Literaturhaus in der Seidengasse im 7. Bezirk ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern das Dach einer ganzen Reihe von Institutionen: die Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, die IG AutorinnenAutoren, die Übersetzergemeinschaft, die Österreichische Exilbibliothek sowie eine Freihandbibliothek mit rund 50.000 Bänden.

Falter: Was war denn Ihr erster offizieller Kontakt in Ihrer neuen Funktion?

Robert Huez: Die Auslandstagung der österreichischen Kulturinstitute. Das war insofern ganz lustig, weil ich dort Gustav Ernst getroffen habe, der die neueste Ausgabe seiner Kolik präsentiert hat, auf dessen Cover ein Foto von Ann


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige