Die Muttergottes kauft bei H&M

Feuilleton | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Das Künstlerpaar Markus Muntean und Adi Rosenblum begeistert mit seinen profanen Heiligenbildern die Kunstsammler. Nach Jahren im Offspace haben sie eine Atelieridylle verwirklicht

Ausstellungskritik: Matthias Dusini

Vergangene Woche wurde im Essl Museum eine Ausstellung mit neuen Werken des Künstlerpaares Markus Muntean und Adi Rosenblum eröffnet. Hausherr Karlheinz Essl stellte die Mittvierziger als „erfolgreiches, junges Künstlerpaar“ vor. Ihre Werke hängen in bedeutenden Privatsammlungen, das Museum Tate Britain in London widmete ihnen 2004 eine Schau, die angesehene Londoner Galerie Maureen Paley hat Muntean/Rosenblum im Programm.

Eigentlich lief bisher alles wie geschmiert. Und dennoch liegt ein Schatten über diesem Aufstieg vom Offspace in die Premier League. Der Steirer und die Israelin aus Haifa malen nämlich – und sie malen figurativ. Das kommt in Österreich nicht besonders gut an. „Hier gab es seit dem Zweiten Weltkrieg keinen Diskurs über figurative Malerei“,

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