Die Kür des besten Off-Theaters: Macht der Vergleich von Äpfeln mit Birnen Sinn?

Steiermark | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Bericht: Gregor Schenker

Ein praller Obstkorb, der da am Theatertisch stand. Mit einer Schokotorte (Mezzanin Theater) oben drauf. Politisches Grenzziehungs-Tanztheater (@tendance Tanztheater), depressive Probendiskussionen in Solettiambiente (Zweite Liga für Kunst und Kultur), als Pornovoyeure auf einem Acker bloßgestelltes Publikum (Theater im Bahnhof), TV-Comedy über Kleinparteihengste (Gruppe Dagmar), englisches Abstraktionsmusical (Christian Winklers Lonley Project). Äpfel, Birnen, Bananen und Kakaobohnen. Sechs Produktionen aus dem „Off-Theaterbereich“ stritten sich um den mit 7000 Euro dotierten Theaterlandpreis. Fünf Tage zog ein Tross von Besessenen und Neugierigen von einer Spielstätte zur nächsten, um sich einen Überblick über die hiesige freie Szene zu verschaffen. Wobei mit freier Szene ja vor allem zwei Kriterien beschrieben werden: eine unabhängige Struktur und ein ziemlich kleines Budget. Insofern sind das Bangen darum, wer den Preis nun ergattern wird, und die

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