„Schauen wir mal“

Steiermark | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Mit Regina Guhl hat das Schauspielhaus eine neue alte Chefdramaturgin.

Porträt: Hermann Götz

Vielleicht sollten Theaterjournalisten nicht allzu viel mit Dramaturgen sprechen. Oft kann man sich deren intellektueller Begeisterung nur schwer entziehen. Da ist Regina Guhl keine Ausnahme. Obwohl das Auftreten der zarten blonden Frau einen unerwarteten Kontrast zur Offensivität bildet, mit der das Schauspielhaus Graz in dieser Saison um die Grazer wirbt. Fröhlich, mit ruhiger Verbindlichkeit referiert Regina Guhl über eine Spielzeit „der großen Events und Namen – aber auch der Prozesse“, wie sie betont. Guhl ist bereits die dritte Chefdramaturgin unter der Intendanz von Anna Badora. Und ihr Engagement fügt sich gut ein in eine Saison der Superlative. Sie war an der Berliner Schaubühne und am Hamburger Thalia Theater, arbeitete unter Luc Bondy, Jürgen Gosch und Jürgen Flimm. Ein gutes Jahr lang wirkte Guhl bereits Mitte der Neunziger in Graz – mit Intendant Marc Günther und Regisseuren


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