Anna Kim: Worüber man nicht reden kann

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Lexikon | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Sprache und Sprachlosigkeit: Anna Kim

Die 1977 in Südkorea geborene Anna Kim kam als Kleinkind mit ihrer Familie nach Europa. Ein paar Jahre verbrachte sie in Deutschland, seit 1984 lebt sie in Wien. Nach dem Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft hat Kim zunächst in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, ehe 2004 im renommierten Literaturverlag Droschl ihr Buchdebüt erschien: die Erzählung „Die Bilderspur“. Nach längerer Publikationspause legt die Autorin nun ebendort ihren ersten Roman vor. In „Die gefrorene Zeit“ erzählt sie von der Suche eines Kosovaren nach seiner im Jugoslawien-Krieg verschwundenen Frau und davon, wie er erst Worte dafür finden muss. SF

Buchpräsentation: Literaturhaus, Do 19.30


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