Zur Arbeitslosenbewegung in Argentinien

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Lexikon | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Von der Fabrik auf die Straße

Roberto Martino ist ein „Piquetero“. So nennt man die Aktivisten der Arbeitslosenbewegung in Argentinien. Nach Militärdiktatur und neoliberaler Wirtschaftspolitik erschüttern seit Mitte der 1990er Massenentlassungen die argentinische Gesellschaft. Parallel entstanden zuerst lokale, dann landesweite Arbeitslosenorganisationen, die mit Blockaden („piquetes“) auf sich aufmerksam machen. Martino war bei der Gründung einer der ersten Arbeitslosenorganisation („Movimiento Teresa Rodrìguez“) im urbanen Großraum Buenos Aires involviert. Derzeit ist er zu Gast in Europa und berichtet am Mittwoch über seine Erfahrungen und politischen Kämpfe vor dem Hintergrund der jüngsten Geschichte Argentiniens. bK

Amerlinghaus, Mi 20.00


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