Die unheimliche Macht der Blogger

Medien | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Blogs, Twitter, Facebook & Co: Die US-Wahlen sind die erste große Internetschlacht der Demokratiegeschichte

Bericht: Robert Misik

Die Studenten der Yale-University hatten sich unlängst ein originelles Verfahren ausgedacht. "Blogs sind gut für Demokratie" war der Titel einer Resolution, die der "Political Union" vorgelegt wurde. Für die Abstimmung hatte man sich eine Festrednerin eingeladen: Arianna Huffington, die 57-jährige, griechischstämmige Queen of Blogs. "Die Mainstreammedien sind heute die dummen Blondinen des Journalismus", sagt sie süffisant. Langsam im Kopf, nicht ganz auf der Höhe. "Viele heiße Geschichten verglühen auf den Titelblättern der großen Zeitungen. Die Blogger sorgen dafür, dass die Storys verbreitet, dass sie nicht vergessen werden." Die Pro-Blog-Resolution wurde von den Yale-Studenten mit fast 65 Prozent der Stimmen angenommen.

Der Präsidentschaftswahlkampf 2008 gilt schon als der erste große "Internetwahlkampf". Sicher, auch 2004 spielte das Web eine


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