Was fährt denn da?

Da schnurrt die Katze des Wahnsinns

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Bericht: Andrea Maria Dusl

Es war Sommer und es war warm, ich schlenderte die Gumpendorfer Straße hinunter, war zu früh im Café. Zehn Minuten Sommersonne wollten kaltgeschlagen werden. Aus der Auslage vor dem Autogeschäft lachte Schatten. Im Schattenladen lachte der Marmorboden. Coole Sache, dachte ich, zehn Minuten Abkühlung werden dich erfrischen. Aus einer Nische wieselte ein Beau: Es passt zu Ihnen, unser Topmodell, bunt, modern, frei. Bin nur wegen des Schattens gekommen, sagte ich. Der Beau lenkte meine Schritte um das rundschultrige Autochen. Schöne Räder hat es, sagte ich, lustiges Design. Abrakadabra, sagte der Beau, genau das Richtige, spritzig und doch sparsam, wendig und flink, viele Freischaffende fahren jetzt den Mini. Geben Sie mir ein Prospekt, geben Sie mir eine Preisliste, geben Sie mir eine Farbtabelle, die Motordaten, das ganze Paket, das Autochen gefällt mir, das werde ich mir kaufen. In Kürze, sagte ich, muss noch frei schaffen. So war das im Mini-Cooper-Geschäft,


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