Shanghai isst endlich was

Stadtleben | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Die Designer-Asia-Bar Shanghai Tan hat sich übers Spießchen hinausentwickelt

Eines gleich vorweg: So wie auf diesem Bildchen da rechts oben sehe ich nicht wirklich aus, bestätigen mir zumindest Freunde. Nur falls Sie die Beislkritik künftig nicht mehr lesen wollen, weil Ihnen der Anblick der Verbrechertype so unangenehm ist.

Aber zum Thema. Das Shanghai Tan, das dunkle Schwesterunternehmen des strahlend hellen Panasiaten Ra'mien, wurde auch gerelauncht. Vor drei Jahren eröffnete die coole Bar mit Tischchen, unter die man seine Knie nicht wirklich bringen konnte, mit einem nach wie vor ziemlich großartigen Keller mit opiumhöhlenartigen Logen und einem netten, wenngleich nur mäßig aufregenden Snackkonzept, das sich um gebratene Spießchen und Dim Sums drehte.

Jetzt steigerte sich aber nicht nur die kulinarische Ambition der jungen Gastronomen, man sah angesichts des mittlerweile enormen Angebotes am Wiener Loungemarkt auch eine gewisse Notwendigkeit der Spezialisierung. Der man begegnete,


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