Wien ist weit

Steiermark | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Was bringt es den Steirern, wenn die Landes-Kandidaten im Wiener Parlament sitzen? Wir haben die Neuen gefragt

Interviews: Christine Baumgartner, Herwig G. Höller, Donja Noormofidi

Der Kampf ist hart, egal zu welcher Partei man gehört. Wer auf einem wählbaren Listenplatz gereiht sein will, muss interne Wahlen, Abstimmungen und Grabenkämpfe, bei den Grünen sogar öffentliche Hearings über sich ergehen lassen. Und wer es bis jetzt geschafft hat, dem steht die größte Schlacht erst bevor: Am 28. September entscheiden die Wähler, wie viele Abgeordnete jede Partei auf die insgesamt 183 Parlamentssitze schicken darf. Finanziell lohnt sich der Einzug in den Nationalrat bei einem Monatsgehalt von 8160 Euro brutto, minus Parteisteuer, plus Spesen. Auf den vorderen Listenplätzen finden sich in Bund und Land oft jahrelang die gleichen Gesichter, in den hinteren Rängen tut sich gelegentlich etwas. Wer sind die neuen steirischen Kandidaten, wofür stehen sie und was haben sie bis jetzt geleistet?


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