Der sechste Sinn

Steiermark | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Martin Wabl forscht nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Auch unerwünscht

Porträt: Maria Motter

Bitte stellen Sie Fragen, erzählen Sie keine Geschichten!" Der Anwalt von Natascha Kampuschs Mutter Brigitta Sirny wirkte enerviert. "Sie kriegen Geld dafür, dass ich Ihnen auf die Nerven gehe", konterte Martin Wabl. Im Bezirksgericht Gleisdorf endete letzten Donnerstag das Verfahren Sirny gegen Wabl. Mittels Unterlassungsklage wehrte sich Sirny gegen den Vorwurf des Ex-Politikers, von der Entführung ihrer Tochter gewusst zu haben. Als die Unkosten für Anfahrt und Verdienstentgang für einen weiteren Zeugen in dreistellige Euro-Höhen wandern, zeichnet sich auf Wabls Miene ab, dass hier nicht bloß sehr viel Zeit und Energie investiert werden. Das Urteil ergeht schriftlich.

Festgehalten hat Martin Wabl seine Sicht des Falls in einem dünnen Buch, das er im Eigenverlag vertreibt. Die Kernaussage: "Brigitta Sirny ist nicht Opfer, sondern Mittäterin. Das steht im Buch und sie hat es nicht einmal


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