Europas Roma zwischen Ausgrenzung und Aufbruch

Steiermark | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Den "vergessenen Bürgern Europas" ist das von der Akademie Graz initiierte und von einem breiten Netzwerk getragene Festival "Romale!" ("Ihr Roma!") gewidmet, die mit geschätzten acht bis zehn Millionen Menschen die größte Minderheit im erweiterten Europa darstellen. Die von Ausgrenzung, Vertreibung und Massenmord geprägte Geschichte der Roma, aber auch Perspektiven für einen neuen Aufbruch stehen im Mittelpunkt der von Ursula Gläser kuratierten Ausstellung "Roma in Bewegung" im Joanneum, die als Ergänzung zur Personale von Delaine Le Bas im Dominikanerkloster konzipiert ist. Dazu gibt es ein beachtliches Begleitprogramm, das von einem Filmnachmittag im Auschlössl (27.9.) über ein vom Grazer Romani-Spezialisten Dieter Halwachs moderiertes Symposium an der Uni (30.9.), eine Falter-Debatte (22.10.) bis hin zu speziellen Vermittlungsangeboten für Schulen reicht. Und, klar, auch ordentlich gefeiert darf zwischendurch werden. TW

"Romale! 08", Eröffnung der Ausstellungen am 26.9., ab 17 Uhr; Fest mit Konzert im Andräpark um 20 Uhr. Bis 25.10.


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