Graz beim Strompreis an Österreich-Spitze

Steiermark | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Ist die im öffentlichen Eigentum stehende Energie Graz eine "Heuschrecke"?

Bericht: Gerlinde Pölsler

Offensichtlich sind die öffentlichen Unternehmen die noch besseren Heuschrecken." So kommentierte kürzlich Walter Boltz, der Chef des Energieregulators E-Control, die aktuellen Strompreise. Laut Boltz sind die jüngsten Preiserhöhungen nicht allein durch Faktoren von außen wie den hohen Ölpreis zu erklären. Pikant: Die meisten Energieversorger sind zumindest zu 51 Prozent im Besitz der Republik, der Länder oder der Städte. Was Boltz zur Frage provoziert: "Wozu ist öffentliches Eigentum bei Energieversorgern gut, wenn sie noch kapitalistischer sind?"

Die Energie Graz, eine Tochter der Stadt Graz, der Stadtwerke und der Energie Steiermark AG, tut sich dabei besonders hervor. "Graz ist einer der teuersten Anbieter", sagt E-Control-Sprecherin Claudia Riebler, "derzeit sogar der teuerste". Auf Platz zwei findet sich ebenfalls ein steirischer Player, die zum Teil in Landeseigentum stehende


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