Hundert Jahre Zeitausgleich

Wissenschaft und Verkehr

Befindlichkeitskolumne

Steiermark | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Die Erzeugung von maximaler Energie auf urknallähnliche Art im CERN in Genf muss man sich laut der Physikerin auf Ö1 ungefähr so vorstellen: Zwei Autos prallen mit großer Kraft frontal zusammen, dadurch entsteht ein Elefant, der allerdings sofort zu einer Kuh wird, aus der dann ein Schwein entsteht, das sich in eine Katze verwandelt, die kurz danach ein Insekt ist, das dann wieder spurlos verschwindet, was mit einem Schwarzen-Loch-ähnlichen Zustand zu tun hat. Man darf die Realität nicht mit einem Physiklabor verwechseln, deshalb hat das nie jemand wirklich beobachten können. Man würde sich verwundert die Augen reiben, wie der burgenländische Jäger, der letzte Woche ein Auto mit einem Wildschwein verwechselte und munter drauflosballerte. Das kann passieren, diese Viecher können ja überall auftauchen. Man sollte sich aber nicht täuschen: Wenn durch Energie ein Schwein entstehen kann, dann kann auch durch Energie ein Mensch entstehen, der mit dem Schwein wesentlich mehr gemein hat als mit einem Auto (auch mit der Banane teilen wir nebenbei 30 Prozent unseres Genmaterials). Ausschließen kann man gar nichts, meint die Physikerin dazu, es ist nur sehr, sehr unwahrscheinlich. Dazu die Preisfrage der Woche: Wie viele Menschen/Schweine/Pferde müssen in einem Raum sein, damit die Wahrscheinlichkeit, dass zwei davon am selben Tag Geburtstag haben, mehr als 50 Prozent beträgt?

Dramatiker Johannes Schrettle ist zwar kaum in Graz, dennoch weiß er immer was von dort zu berichten


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