Buch der Stunde

Lexikon | Maya Mckechneay | aus FALTER 39/08 vom 24.09.2008

Ende September startet in den USA die Verfilmung von Chuck Palahniuks Roman "Choke" ("Der Simulant", 2001). Der poppige Trailer ist im Netz bereits zu ergoogeln; ein Wunder eigentlich, dass es nach dem Erfolg von David Finchers "Fight Club" so lange gedauert hat, bis ein weiterer von Palahniuks provokanten, sehr filmisch gedachten Romanen auf die Leinwand findet. Unterdessen weitet sich der Kult aus, den Chucky P.s Fans um dessen jährlich erscheinende Bücher veranstalten. Mittlerweile hatte auch der Goldmann/Manhattan-Verlag ein Einsehen und ließ eine Sammlung früher Reportagen und Essays übersetzen. "Stranger than Fiction" ist tatsächlich der persönlichste, vor allem aber humorvollste Band von Palahniuk, der sich als Journalist und Essayist einmal nicht hinter fremden Identitäten versteckt. Stattdessen schreibt er mit feiner Selbstironie über den Neid, den er am Set von "Fight Club" auf Brad Pitts sinnliche Lippen empfunden habe, oder über seine Begegnungen mit Marilyn Manson


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