Morgen darf nicht heute sein

Politik | Stefan Apfl | aus FALTER 40/08 vom 01.10.2008

Die demografische Zukunft Europas bereitet Sorge – um Österreich

Ausgerechnet zu zwei Themen haben Österreichs Politiker im Wahlkampf auffällig geschwiegen: Europa und Zukunft. Mit „Die demografische Zukunft Europas“ hat das Berlin-Institut nun eine 368-seitige Studie vorgelegt, die sich multidisziplinär mit ebendiesen Themen auseinandersetzt, und schon ist unter Experten von einem Standardwerk die Rede. Österreich steigt darin nicht allzu gut aus.

Die Schlüsse sind nicht neu: Die Zukunft wird Europa weniger Kinder, mehr alte Menschen und mehr Immigranten bringen – diese sind heute europaweit schlecht ausgebildet, häufiger arbeitslos und unerwünscht. Völlig neu ist hingegen die Darstellung: Für die quantitative Vergleichsstudie wurden 285 europäische Regionen unter die Lupe genommen, zusätzlich zu den EU-27 auch die Gebiete Islands, Norwegens und der Schweiz. Die Antworten auf die Fragen, wo Europa 2008 steht und wohin es steuert, sind nicht bloß irritierend, sie sind


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige