„Ich hoffe, Obama schafft es“

Feuilleton | aus FALTER 40/08 vom 01.10.2008

Der Literatur-Popstar Paul Auster liest erstmals in Wien. Der Falter traf ihn schon davor zu einem Gespräch über das finstere Amerika der Gegenwart, das ihn zu seinem jüngsten Roman, „Mann im Dunkel“, inspirierte

INTERVIEW: SEBASTIAN FASTHUBER

Auf den Straßen tobt der Marathon. Während sich Nachzügler mit vor Schmerz verzerrten Gesichtern durch Berlin Mitte dem Ziel entgegenquälen, angefeuert von Zuschauern mit bestimmt gutgemeinten T-Shirt-Sprüchen („Schmerz vergeht – Aufgeben ist für immer“), erscheint drinnen in der Hotellobby ein entspannter Paul Auster und nimmt seine Sonnenbrille ab. Ans Aufgeben habe er nie gedacht, sagt er, bloß ein einziges Mal habe er einen bereits angefangenen Roman nach 50 Seiten wieder abgebrochen.

Der Starautor aus Brooklyn, New York, ist in einer Doppelfunktion zu Gast in der deutschen Hauptstadt. Er zeigt seinen Film „The Inner Life of Martin Frost“, bei dem er auch selbst Regie geführt hat („Eine Leidenschaft, der ich nur alle heiligen


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