Football ohne American

Stadtleben | Christoph Heshmatpour | aus FALTER 40/08 vom 01.10.2008

Die Vienna Vikings entsagen neuerdings den Legionären. Zumindest fast

Auch in Europa wird American Football sehr American gespielt. Besonders hierzulande. Die österreichischen Football-Clubs dominierten in den vergangenen Jahren mit einem recht einfachen Erfolgsrezept die europäischen Wettbewerbe: Ein US-amerikanischer Coach und ein paar seiner Landsleute bringen einem Haufen Ahnungsloser in der alten Welt das Spiel bei. Als Dankeschön besetzen sie die coolen Positionen in der Mannschaft.

Nur: Richtig coole Positionen gibt es wenige im American Football. Obwohl bis zu 50 Spieler pro Mannschaft teilnehmen, hat nur etwa ein Zehntel von ihnen mit dem Ball zu tun. Der „Quarterback“ wirft, die „Wide Receivers“ fangen, der „Running Back“ trägt das Ei. Das war’s. Der Rest des Teams muss einfach wissen, wann er wo seine wohlgepolsterten Schultern in welchen Gegenspieler rammt, um den Weg für den Ball freizublocken. Oder er spielt in der Verteidigung, dann muss er diese Gassen


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