Wien, wo es isst- Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Gumpendorf: Ein Pariserspitz und der beste Fleischer der Welt

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 40/08 vom 01.10.2008

Unlängst kam ein Mail einer verzweifelten Gruppe von Bewohnern der äußeren Gumpendorfer Straße, die beklagten, dass sich die Beisln am inneren Ende dieser Straße zwar auf die Zehen steigen, bei ihnen aber eher das Gegenteil der Fall sei, und ob man da nicht was machen könne. Schwer. Aber in dem Grätzel wartet Trost.

Zum Beispiel die Greißlerei, die Michael Ilic´ hier seit 17 Jahren betreibt und die ein Paradebeispiel dafür ist, wie eine Greißlerei heute aussehen könnte: vollgeräumt mit guten Sachen, von Extra bis Prosciutto, von Emmentaler bis getrüffeltem Camembert oder friulanischem Montasio, drei Sorten Zwiebeln, sieben Sorten Äpfel, frische Kräuter, jede Menge Wein und Brot, Sauerkraut aus dem Fass und, he!, sowohl Ditta als auch Kipfler, also somit die besten jeweils mehligen als auch speckigen Erdäpfel.

Es gäbe ehemalige Grätzelbewohner, die quer durch die Stadt zu ihm einkaufen kämen, sagt der Greißler.

Der ultimative Fleischhauer

Schräg gegenüber ist der Ringl.


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