Zwischen Wiederbelebung und Requiem

Steiermark | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 40/08 vom 01.10.2008

Malend bringt Markus Huemer „Neue Bösartigkeiten“ gegen das Tafelbild vor

Der größte Erfolg nach fünf Jahren Kunsthaus liegt weniger im Inneren der Bubble als vielmehr drum herum. In so kurzer Zeit war selten eine Gegend derart aufgewertet. Das zeigt sich auch daran, wie viele Kunstinstitute sich hier wärmend an den Friendly Alien kuscheln. Zu den jüngsten Nachbarn gehört das Artelier Contemporary, das seine Zeitgenossenschaft nun mit der Präsentation neuer Arbeiten von Markus Huemer beweist.

Huemer arbeitet ziemlich erfolgreich an und mit der inzwischen breit sanktionierten Beliebigkeit von Kunst, also postmodern, und macht daraus zum Glück kein Hehl. Unter den Nachlassverwaltern des Tafelbilds gehört er zur mittlerweile vierten Generation. Zumindest wenn man ab Malewitsch rechnet. Und natürlich gehört dessen Quadrat oder letztgültiges Verdrängen aller Realistik aus der selbstgenügsamen Wirklichkeit des Kunstobjekts weiter ins Programm des 40-Jährigen, der seit einem


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