"Ich habe tausende Ideen"

Politik | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Eva Glawischnig, die neue Chefin der Grünen, über das Versagen ihrer Partei und den Kampf gegen die Rechte

Interview: Stefan Apfl, Nina Horaczek

Bei den Grünen bricht eine neue Ära an: Die 39-jährige Eva Glawischnig löst Alexander Van der Bellen nach elf Jahren an der Parteispitze ab. Die Juristin war seit 2002 stellvertretende Parteichefin. Nach der Niederlage bei der Nationalratswahl, bei der die Grünen 0,6 Prozent verloren, soll die Kärntnerin die Partei nun neustrukturieren und wieder auf Erfolgskurs bringen.

Falter: Wann haben Sie erfahren, dass Sie die Partei von Alexander Van der Bellen übernehmen sollen?

Eva Glawischnig: Am Wahltag hat mir Van der Bellen gesagt, er überlegt, die Führung abzugeben, wenn wir verlieren. Dass er sich endgültig entschieden hat, erfuhr ich kurz bevor er seinen Entschluss im Parteivorstand verkündete.

Dass Sie jetzt Grünen-Chefin werden, ist ein Symptom dafür, dass es der Partei nicht gutgeht. Was war Ihr erster Gedanke?

Glawischnig: Ein Gefühl


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