Blaue Kastrationsängste

Politik | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Die FPÖ-Landesrätin Barbara Rosenkranz warnt in ihrem neuen Buch vor der Eliminierung der Geschlechter

Rezension: Nina Horaczek

Andere hat solch ein Sager den Kopf gekostet: Weil der damalige FPÖ-Abgeordnete Karlheinz Klement im Juni 2008 im Parlament von "Gender-Wahnsinn" sprach, gegen den gekämpft werden müsse, setzte es gleich drei Ordnungsrufe der Parlamentspräsidentin. Kurz darauf wurde er von seiner Partei ausgeschlossen. Nun hat auch die FPÖ-Politikerin Barbara Rosenkranz den "Gender-Wahn" entdeckt.

"MenschInnen. Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen", lautet der Titel des neuen Buchs der niederösterreichischen FPÖ-Chefin.

"Die hohe Lehre des Zeitgeists paart sich mit der materiellen Macht des Kapitals", schreibt die freiheitliche Politikerin. Ziel sei nichts weniger als die radikale Veränderung der Menschheit. Mann und Frau würden abgeschafft, bald existiere nur noch die geschlechtslose Arbeitskraft, die dem Kapital diene, so der Plan, ausgeheckt von einer seltsamen Troika

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