Der Teufel, die Italiener und die Flaute im Osten

Politik | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Wirtschaftskrise statt Börsenkrach: Was Österreichs Banken wirklich fürchten

Recherche: Christine Zeiner

Wie viele Banken weltweit noch krachen werden - niemand weiß es. Regierungen und Finanzinstitute versuchen zwar, kleine Sparer wie große Investoren zu beruhigen: "Es gibt keinen Anlass zur Panik in Österreich", sagte etwa SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer, ähnlich klang das von den französischen und italienischen Finanzministern. Aber die Verunsicherung ist bereits groß, auch unter Bankmitarbeitern, wie der eine oder andere zugibt. In internen Argumentationshilfen bekommen sie deshalb nun vorgekaut, was sie ihren Kunden zu sagen haben - und das lautet, auf den Schlüsselsatz reduziert: "Die Bank ist sicher."

Wankt die Bank Austria?

Stimmt das? Für alle österreichischen Banken? Und wie lange? Was passiert beispielsweise mit der Bank Austria, wenn die Situation ihrer Mutter, der italienischen UniCredit, weniger rosig ist, als sie ihr Vorstandschef noch vergangene Woche darstellte?


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige