Happy Birthday, Israel!

Politik | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Zwei Bücher, die den Judenstaat abseits der Klischees und Vorurteile zeigen

Rezension: Peter Menasse

Alles begann im Jahr 5708 des jüdischen Kalenders. Nach unserer Zeitrechnung war es der 15. Mai 1948, als das britische Mandat in Palästina, einer UN-Resolution folgend, zu Ende ging. Wenige Stunden davor hatte David Ben Gurion den Staat Israel ausgerufen, wenige Tage danach marschierten die Armeen von fünf arabischen Ländern in das den Israelis zugeteilte Territorium ein und liefen in eine blutige Niederlage.

Zum 60. Geburtstag des Staates sind zwei Bücher erschienen, aus denen sich ein vielfältiges Bild über das Land, seine Geschichte und das Alltagsleben seiner Einwohner gewinnen lässt. Die in Österreich oft zu kurz greifende Beurteilung der politischen Lage im Nahen Osten kann mithilfe der beiden Bände einer differenzierten Analyse weichen.

Beiden Büchern ist gemeinsam, dass sie sich Israel über die Geschichte und Geschichten konkreter Menschen nähern. Der in Deutschland lebende


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