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Medien | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Afghanen bedrohen Journalisten Während täglich europäische und amerikanische Soldaten beim Versuch sterben, in Afghanistan für Frieden zu sorgen, geht der islamistische Rumpfstaat radikal gegen progressive Muslime vor. Vor einem Jahr wurde der afghanische Journalist Sayed Perwiz Kambakhsh festgenommen, weil er eine frauenfreundliche Interpretation des Koran unter Studenten verteilt hatte. Seit dem Todesurteil im Jänner, das hinter verschlossenen Türen und ohne Anwalt gefällt wurde, wartet Kambakhsh auf seine Hinrichtung. Reporter ohne Grenzen ( www.rog.at) haben nun eine Kampagne für den 23-Jährigen gestartet.

14 Millionen

Euro möchte der ORF durch den Verkauf seiner Wiener Rosenhügelstudios erzielen.

Sarkozy hilft Zeitungen Der französische Präsident spielt jetzt den Retter der Presse. Nicolas Sarkozy will die staatliche Unterstützung der nationalen Printmedien verbessern. In den kommenden zwei Monaten sollen vier Arbeitsgruppen über die Zukunft der französischen Presse beraten. Sarkozys Reformprojekt sieht auf lange Sicht den Aufbau starker Multimediakonzerne vor. Frankreichs Gewerkschaften erkennen darin vor allem den Versuch, Sarkozys Verlegerfreunden zu einträglichen Geschäften zu verhelfen und die Presse noch mehr unter Kontrolle zu bekommen.

Dichand sucht Anerkennung Eva Dichand möchte mit ihrem Gratisblatt Heute zu den "echten" Zeitungen gehören und hat sich um die Mitgliedschaft im Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) beworben. Der VÖZ hat den Antrag allerdings abgelehnt, da er auf "gegen Entgelt abgegebene Presseerzeugnisse" ausgerichtet ist.


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