Nach der Schlacht

Medien | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Die Kronen Zeitung kampagnisierte für die SPÖ. Hat das Werner Faymann geholfen? Wahlforscher und Wissenschaftler rätseln über den "Krone-Effekt"

Bericht: Barbara Tóth

Hans Dichand kann es nicht lassen. "Ich glaube schon, dass wir einen Beitrag zu diesem Ergebnis geleistet haben", erklärte er vergangenes Wochenende stolzgeschwellt dem Blatt Live, das unter Obhut seiner Schwiegertochter Eva erscheint. In der Rubrik "Auf eine Melange mit Hans Dichand" sagte er: "Deshalb werden manche auf uns böse sein, aber gut, da kann man nichts machen." Mit "diesem Ergebnis" meint der Herausgeber der größten Tageszeitung Österreichs den Ausgang der Nationalratswahlen. Und wie viel brachte die Kronen Zeitung ihrem politischen Liebling, SPÖ-Chef Werner Faymann? Auch da ist Dichand um eine Antwort nicht verlegen. Plus drei Prozent? "Das kommt mir ein bisserl wenig vor!"

Nach harmlosen Wortmeldungen aus dem "Vorhof der Macht", wo Dichand sich und seinen Einfluss auf die Politik im Land selbst einmal


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