Romantisch steigt der Nebel, wenn kein Wind weht

Feuilleton | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Hinter den Kulissen der spektakulären Installation "Yellow Fog" von Kunstsuperstar Olafur Eliasson Am Hof

Reportage: Nicole Scheyerer

Die Zentrale des Verbunds ist ein langweiliges Gebäude. Dennoch könnte der schlichte Zweckbau Am Hof bald zu einer weiteren Touristenattraktion Wiens werden. "Pimp my headquarters", begehrte der Vorstand und erwarb die Lichtinstallation eines der erfolgreichsten Gegenwartskünstler. Im Vorjahr schaffte Olafur Eliasson seinen ultimativen Durchbruch: Drei große US-Museen widmeten dem dänischen Künstler Ausstellungen, BMW präsentierte Eliassons spaciges "Art Car".

Es ist ein Glück, dass der Stromkonzern "Yellow Fog" bereits 2005 für seine von Gabriele Schor geleitete Kunstsammlung ankaufen konnte. 75.000 Euro legte man damals ab, heute bewegen sich die Preise bei 400.000 bis 500.000 Euro. 1998 ließ Eliasson an der Fassade des Jewish Museum New York gelben Nebel aufsteigen. Was damals für die Dauer einer Ausstellung improvisiert wurde, hat der Verbund


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