Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadtbegebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

... dass man einem Glatzerten keine Haare ausreißen kann. Diesen hübschen Vergleich brachte Citychefin Ursula Stenzel, nachdem sich Stadt und Bezirk endlich über die Finanzierung der Neugestaltung der Fußgängerzone geeinigt hatten. Nämlich auf die Frage, ob sie jetzt auf Planungsstadtrat Rudi Schicker sauer sei. Dabei hat Herr Schicker doch gar keine Glatze.

… dass Strom und Gas auch in Wien bis Jahresende teurer werden. Die zuständige Energie Allianz Austria (EAA) wollte oder konnte allerdings noch nicht sagen, wann genau um wie viel Prozent die Energiepreise steigen werden. Eh, ah, ahhhh!

… dass Videoüberwachung in der U-Bahn weitergeht. Obwohl die Datenschutzkommission "nicht hundertprozentig" von den Statistiken der Wiener Linien überzeugt ist. Bis 2011 wird die Genehmigung der Fahrgastüberwachung in 50 U-Bahn-Zügen verlängert werden, Aufnahmen werden dabei bis zu 48 Stunden lang gespeichert. Trotzdem: Bitte lächeln.

... dass die Eissaison weitergeht. Zumindest der beliebte Eissalon Tuchlauben macht es den Kollegen am Schwedenplatz nicht gleich und geht in die Verlängerung. Bis kurz vor Weihnachten gibt es hier weiter Kaltes. Allerdings - das haben wir diese Woche ebenfalls gelernt - macht Eisschlecken ab gewissen Temperaturen keinen Spaß mehr. Glücklicherweise hat auch der eine oder andere Maronibrater seinen Stand schon aufgebaut. Maroni wärmen so schön die klammen Finger.

… dass 500.000 Legosteine einen fast 30 Meter hohen Turm ergeben. Anlässlich des Kinderfreunde-Jubiläums schafften fleißige Bastler auf dem Rathausplatz einen Weltrekord: Ihr Turm aus bunten Plastikklötzchen schlägt den bisherigen Rekord um 22,5 Zentimeter.


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