"Wir brauchen Zuwanderung"

Steiermark | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Mit Mario Eustacchio versucht die Grazer FPÖ einen bürgerlichen Relaunch

Porträt: Herwig G. Höller

Susanne Winter, die sich vergangene Woche bei einer Pressekonferenz als Stadträtin verabschiedete, konnte einem fast leidtun. Das Sagen hatte Landesparteichef Gerhard Kurzmann, die künftige Nationalrätin zuckte nur resignativ mit den Schultern, als Kurzmann seinen Wunsch nach ihrem künftigen Engagement im parlamentarischen Gleichbehandlungsausschuss artikulierte. Winter selbst sieht den laut Kurzmann bereits vor den Gemeinderatswahlen 2008 abgesprochenen Wechsel nach Wien als "Upgrading": "Unter den Umständen, unter denen ich hier agieren musste, konnte ich überhaupt nichts bewirken." Die Ablöse der islamophoben Politikerin soll den Handlungsspielraum der FPÖ in der Grazer Stadtregierung nun verbessern.

Zumal Winters Nachfolger als Stadtrat für Geriatrie einschlägig bisher nicht in Erscheinung getreten ist. "Ich bin nicht der böse Rechtsaußen", erklärt der 44-jährige Bankprokurist


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