Gute Nachrichten aus dem Orient

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 41/08 vom 08.10.2008

Das Festival Salam.Orient bringt Tanz, Musik und Poesie vor allem aus dem Kaukasus

Im Jahr des interkulturellen Dialogs wartet das Festival für Musik, Tanz und Poesie aus dem Orient mit einem Kaukasus-Schwerpunkt auf. Dieser war schon längst geplant, als im August der Krieg im Südkaukasus ausbrach. Die eingeladenen Künstler aus Georgien, Armenien oder Aserbaidschan kommen natürlich trotzdem nach Wien. Ihr Auftreten sei nun umso mehr "ein Statement, dass Musik und Literatur eine umso notwendigere lebenswichtige Bedeutung im Leben einer Gesellschaft haben, wenn rundum nur Parolen hörbar sind und einmal mehr der Nationalismus dröhnt", so Festivalprojektleiter Norbert Ehrlich.

Der Nationalismus dröhnt bekanntlich nicht nur am Kaukasus. Auch Österreich ist im Programm mit einigen Formationen vertreten. Solchen, die für ein anderes Österreich stehen, etwa ein türkischer Chor oder ein hier lebender Raï-Musiker. Mit einem Auftritt des nigerianischen Sängers Femi Kuti erfährt der gemeinhin


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