Vortrag

Austromarxist Leo Kofler und die deutschen 68er

Tipp

Lexikon | Bernhard Kern | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Vordenker und persona non grata zugleich

Der Soziologe und Philosoph Leo Kofler (1907-1995) gilt neben Herbert Marcuse als der Vordenker einer "Neuen Linken". Mit seiner Theorie der progressiven Elite hat er zehn Jahre vor den eigentlichen Ereignissen eine Analyse der 68er vorweggenommen. Geboren im österreichisch-ungarischen Ostgalizien, aufgewachsen im Wien der Zwischenkriegszeit, flüchtete er während der Zeit des Faschismus in die Schweiz. Nach dem Krieg lebte der undogmatische Marxist in Deutschland. Der Vortragende Christoph Jünke ist Historiker und Vorsitzender der Leo Kofler Gesellschaft in Deutschland. Unlängst veröffentlichte er eine umfangreiche Studie zum Leben und Werk Koflers.

Institut für Zeitgeschichte (Seminarraum 1), Do 12.00


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