Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

ORF-Publikumsrat protestiert Wer darf ein Held im Fernsehen sein? Jener Sanitäter, der den sterbenden Mauretanier Cheibani Wague einst mit seinen Beinen am Boden fixierte? Die Wiener Rettung und der ORF hatten kein Problem damit. In der gemeinsam produzierten Doku-Soap „Wiener Blut“ durfte ausgerechnet jener Rettungsmann mitspielen, der beim tödlichen Einsatz im Stadtpark im Jahr 2003 beteiligt war (und freigesprochen wurde). Nun hat sich der Publikumsrat mit der Causa befasst. Wie die grüne Abgeordnete Alev Korun erfuhr, wurde Programmdirektor Wolfgang Lorenz mitgeteilt, dass die Präsentation des besagten Rettungssanitäters als Held „nach ethischen Gesichtspunkten nicht akzeptabel war“.

4,3 Prozent weltweites Wachstum erwartet die Werbebranche dieses Jahr trotz der Finanzkrise. Damit ist die Entwicklung des Werbemarkts um 2,3 Prozent schwächer als noch im Sommer prognostiziert.

Ballesterer kommt öfter Dass Fußballmagazin Ballesterer erscheint ab nun monatlich, mit zwei Doppelausgaben im Sommer und im Winter, also insgesamt zehnmal pro Jahr. Auch am Layout der Zeitschrift wurde gebastelt. Die aktuelle Ausgabe widmet sich der Krise des italienischen Fußballs.

Titanic provoziert wieder Das deutsche Satiremagazin Titanic hat einen heiklen Lookalike-Wettbewerb ausgerufen: Gesucht wird jene Person, die dem Propheten Mohammed am ähnlichsten sieht. Die Zeitschrift will damit die Türkei, ab 15. Oktober Gastland auf der Frankfurter Buchmesse, provozieren. 2006 sorgte die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung für Aufregung und tödliche Proteste.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige