Viennale-Eröffnung: eingeladen sein oder nicht sein

Feuilleton | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Am Freitag wird im Gartenbaukino die Viennale eröffnet, und alle wollen dabei sein. Wer ist für die Gästeliste verantwortlich?

Reportage: Wolfgang Kralicek

Mit seinen 740 Plätzen ist das Gartenbaukino das größte Kino Wiens. Zumindest einmal im Jahr wird der Platz dennoch knapp. Kommenden Freitag, am 17. Oktober, ist es wieder so weit: Mit dem in Cannes preisgekrönten Film „Entre les murs“ (Rezension siehe Seite 34) wird die Viennale eröffnet. Karten für die Gala können nicht gekauft werden. Man wird eingeladen – oder eben nicht.

„Das Interesse für die Eröffnung ist in den letzten Jahren immer größer geworden“, konstatiert Festivaldirektor Hans Hurch. „Die Leute haben das Gefühl, sie versäumen was.“

Wobei Gefühle, wie immer, rational nicht so genau begründet werden können. Neben den Eröffnungsreden versäumt man tatsächlich nur einen Film, den man spätestens in ein paar Wochen ganz normal im Kino sehen kann. Hauptsächlich geht es vielen also wohl darum, zu


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