Wien, wo es isst

Rilkeplatz: Direktleitung nach Sizilien und Trinken mit Robbie

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Einerseits hat’s das Grätzel rund um den Rilkeplatz ja nicht leicht, weil nämlich der Naschmarkt so nah und die Schleifmühlgasse gleich ums Eck und damit die Konkurrenz so groß ist. Andererseits bedingt diese Nähe natürlich auch ein Publikum, wie es das anderswo kaum gibt, Gutes, Echtes und Wahrhaftiges wird hier geschätzt, und dass es hier eben nicht so superlässig wie beim Mercato ist, stört auch niemanden.

Dunkel-saftiges Dawa-Brot

Wir beginnen den Rundgang bei der Bäckerei Schrammel, die hier seit 60 Jahren nicht nur ihre Zentrale, sondern auch ein wunderbares Geschäft hat. Das scheint von Kekserln in unglaublicher Vielfalt nur so zu bersten, aber auch brotmäßig kann der Schrammel was, sein Toastbrot gehört zu den besten des Landes, und sein dunkel-saftiges Dawa-Brot aus gemälztem Roggen ist sowieso ein Muss. Einmal zu reifem Brie oder Tomme de Chèvre probiert, und man will kein anderes mehr. Auch nicht schlecht: Scheiterhaufen vom Butterstriezel,


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