Was fährt denn da?

Babykarosse mit Lebensgefühl

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Bericht: Sebastian Fasthuber

Die Kleinen gehen ins Geld. Eine alte Tatsache, die moderne Jungeltern, wenn auch erst nach einem ausgiebigen, schwärmerischen Monolog über die unendlich erfüllende Herrlichkeit ihrer neuen Rolle bestätigen. Der Unterschied zu vergangenen Generationen: Man will dem Nachwuchs heute vom Kreißsaal weg bewusst nur das Schönste, Beste und natürlich auch Teuerste angedeihen lassen.

Einem Kinderwagen kommt da nicht mehr nur die Funktion eines Gebrauchsgegenstands zu. Er soll zugleich formschön sein und ein Lebensgefühl ausdrücken. Der aktuelle Hype um die Produkte des niederländischen Babykarossenherstellers Bugaboo konnte in der Tat nur in einer Zeit entstehen, in der sich viele Väter ähnlich besorgt wie die Mütter um ihre Babys kümmern und ganz selbstverständlich Kinderwägen durch die Straßen schieben.

Damit ging auch allgemein ein neues Interesse an den einstmals schwer beweglichen und alles andere als glamourösen Vehikeln einher.

In einem seiner


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