Planet Steiermark

Steiermark | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Die Finanzkrise ist in der Steiermark angekommen. Welche Unternehmen nun zittern müssen

Bericht: Herwig G. Höller

In der steirischen Landesregierung stritten die Regierungsparteien vergangene Woche, ob man nun den 25-Prozent-Landesanteil an der steirischen Hypo dem Mehrheitseigentümer Raiffeisenlandesbank Steiermark verkaufen solle. Die ÖVP, in deren Verantwortung die Hypo privatisiert worden war, sprach sich gegen einen Verkauf zum „Spottpreis von 40 Millionen Euro“ aus, die SPÖ plädierte dafür. Verkauft wird nicht. Auch eine Kapitalerhöhung steht im Raum, Investitionen zu einer strukturellen Sanierung der Hypo, die das Land Steiermark kolportierte 18 Millionen Euro kosten könnte.

Leben die Steirer auf einem anderen Planeten? Während in den USA die größte Sparkasse des Landes kollabiert und das wirtschaftsliberale Großbritannien gar auf eine Teilverstaatlichung des Bankensektors setzt, wird in der Steiermark über Bankprivatisierungen und Kapitalerhöhungen diskutiert. Nicht


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