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Steiermark | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

steirischer herbst, die zweite Woche: Es hat sich gut gesteigert

Tagebuch: Thomas Wolkinger

Der Dienstag. Das Kunsthaus und der steirische herbst – das ist eine Geschichte für sich. Dieses Jahr hat es die blaue Blase beinahe gar nicht ins Festivalprogramm geschafft. Die von Peter Pakesch angesetzten „biomorphen Formen“ ließen sich partout nicht unter eines der hundert herbst-Verba zu „Strategien zur Unglücksvermeidung“ subsumieren. Freilich, man hätte „schummeln“ können, die Kunst, die dem blanken Leben auf der Spur ist, unter „zeugen“, „beischlafen“ oder „abnabeln“ einreihen können. Aber schummeln – das geht natürlich nicht. Das Kunsthaus steuert daher heuer nur drei Künstlervorträge bei, der erste wurde von der ungarischen Künstlerin Roza El-Hassan gehalten. Ist ja auch nicht nichts.

El-Hassan hat viele bemerkenswerte Sätze im Kunsthaus hinterlassen. Leider war der space04 nicht so toll voll. Zum Beispiel hat sie gesagt: „Ich habe seit 1999 viele


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