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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

In Schale geworfen: das bunte Bio-Ei

Lebkuchen gibt es ab August, gefärbte Jauseneier sind abseits der Osterfeiertage auch nichts Neues. Nun liegt jedoch ein Bio-Ei im Kühlregal, das bereits bunt ins Nest gefallen ist: das Babette-Ei. Es ist ganzjährig bunt, und das ganz von selbst, ohne Lebensmittelfarbe. „Die Fremde“, „die Schöne“ heißt Babette übersetzt. Schöner als ihre gackernden Kolleginnen von der Hybridrasse, die gezielt auf Wirtschaftlichkeit gezüchtet wurde, sind die Babette-Hühner allein durch ihr Federkleid: Das ist nämlich schwarz oder weiß. Zu allem exotischen Schmuck legt das Huhn keine herkömmlichen Eier. Grünlichblau bis bläulich-grün und schokoladebraun schimmern die Babette-Eier. Missionare entdeckten die kräftigen Hennen und ihre wunderbaren Eier in Südamerika und verfrachteten das Federvieh im 16. Jahrhundert kurzerhand lebend nach England. Zwei, drei Kreuzungen und noch ein Stück weiter nahmen es die Experten für glückliche Hühner unter


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