Wenn Musiker tanzen

15.10.2008

Der Choreograf Xavier Le Roy lenkt den Blick auf die Körperlichkeit des Musizierens

Vorbericht: Bettina Hagen

Der französische Choreograf Xavier Le Roy wird nach den „Mouvements für Lachenmann“, geschaffen 2005 zum 70. Geburtstag des deutschen Komponisten Helmut Lachenmann, mit „More Mouvements für Lachenmann“ und mit „Le Sacre du Printemps“ bei Wien Modern wieder zwei höchst eigenwillige Musikinterpretationen präsentieren. Dabei erscheint er als idealer Gast eines Musikfestivals, liegen seine Interpretationen musikalischer Werke doch ganz nahe am Bewegungsvokabular eines Orchesters – so nahe, dass er ganz ohne Tänzer auskommt.

Man sollte sich also keine hübschen Tanzkörper in technischer Perfektion und mutigen Verrenkungen erhoffen; vielmehr ist man selbst gefordert, die Musik über den eigenen Körper neu wahrzunehmen. Vermittler ist einmal der Choreograf selbst, und einmal sind es acht Musikerinnen und Musiker. In beiden Stücken entzieht Le Roy eine Realitätsebene

  816 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Artikel dieser Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige