Der kosmische

15.10.2008

Von der popaffinen Elektronik zum spirituellen Welttheater: Wien Modern verfolgt den faszinierenden Schaffensweg Karlheinz Stockhausens

Porträt: Carsten Fastner

Schrill tönte das Signal, das 1956 vom Westdeutschen Rundfunk in Köln gesendet wurde, und es reichte weit. Im elektronischen Studio des Senders hatte ein junger Komponist mithilfe von Ringmodulatoren und Sinusgeneratoren ein Tonbandstück zusammengeschnipselt, das (einige seiner Vorarbeiten übersehend) als erste rein elektronische Komposition in die Musikgeschichte eingehen sollte.

Mit diesem „Gesang der Jünglinge“ begründete Karlheinz Stockhausen seinen Ruf als Pionier der elektronischen Musik; und auch, wenn in späteren Phasen seines künstlerischen Lebens ganz andere Aspekte in den Vordergrund traten, strahlt dieser Ruf bis heute nach, wirkte bis in den Pop von Pink Floyd, Grateful Dead, Can oder Aphex Twin hinein. Ja, selbst die Beatles ließen sich von Stockhausen inspirieren; sein Bild auf dem Cover des legendären

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