Der Affe weist den Weg zum Mädchen

aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Michael Maar blickt in „Solus Rex“ durch das Schlüsselloch des Werks auf die Person des Romanciers Vladimir Nabokov

Text: Franz Koglmann

Wer zum Teufel hat die Bücher verfasst?“, heißt es im Vorwort von Michael Maars höchst anregendem und sehr empfehlenswertem Buch über den „Zauberer“ Vladimir Nabokov. Und tatsächlich ist es nicht ganz einfach zu konstatieren, wer eigentlich der Urheber von „Fahles Feuer“ ist und „ob es der Schriftsteller Sebastian Knight war, der seinen brüderlichen Biographen erfunden hat, oder umgekehrt“.

Der Rätselcharakter im Werk dieses genialen Einzelgängers der Weltliteratur ist es natürlich nicht allein, der dessen Überleben sichert. Neben dem unglaublichen Reichtum an glitzernden Details gilt es auch die Abgründe, die „kleinen harten Wahrheiten“ hinter den funkelnden Preziosen zu erforschen. Dies, also die Frage nach dem Ich des Dichters, welches sich über das Werk erschließen ließe, kann als das eigentliche Anliegen von Maars


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