Schwarze Löcher für helle Köpfe

15.10.2008

Der Physiker Hans Graßmann formulierte eine leidenschaftliche Kritik an den Gesetzen des aktuellen Wissenschaftsbetriebs

Text: André Behr

Die Fragen sind alt, und wir kennen sie wohl alle seit der Schulzeit: Waren wir zu dumm, wenn uns der Physik- oder Mathematiklehrer eine Formel an die Wandtafel zeichnete, die wir dann in den Hausaufgaben und Prüfungen allenfalls mechanisch anwenden konnten, aber irgendwie doch nicht kapierten? Oder war der Lehrer schlecht? Hatte er die Sache vielleicht selbst nicht wirklich verstanden?

Die meisten dürften bereit gewesen sein, die Schuld des Nichtkapierens auf sich zu nehmen. Man wurstelte sich durch, orientierte sich in der Berufswahl anders, und von da an galten Physiker und Mathematiker als Wandelnde in Sphären, die uns zwar für immer verschlossen sind, aus denen aber wenigstens via Medien in schöner Regelmäßigkeit neueste Meldungen eintreffen.

Nachrichten von abenteuerlichen Forschungen über verschränkte Photonen, Quantencomputer, lebende und

  827 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Artikel dieser Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige