Mimetisches Mitatmen im Reich der Scheintoten

15.10.2008

Was macht den Horrorfilm so sexy? Ein Sammelband „Horror und Ästhetik“ erforscht die Welt der Werwölfe und Kannibalen

Text: Maya McKechneay

Mit dem Welterfolg von „The Sixth Sense“ wurde vor rund zehn Jahren das Genre Horrorfilm wieder salonfähig. Seither gehören als Blockbuster konzipierte Gruselfilme wieder zum festen Repertoire großer Verleiher in den Vereinigten Staaten. Aber auch in Europa wächst ein kreativer Horrornachwuchs heran: Allein aus Spanien kamen mit „[REC]“ und „El Orfanato“/„Das Waisenhaus“ im Vorjahr zwei moderne Euro-Horrorinterpretationen ins österreichische Kino. Zeit also für den entsprechenden theoretischen Unterbau.

Der von Claudio Biedermann und Christian Stiegler herausgegebene Band „Horror und Ästhetik“ ist das Ergebnis eines in Wien abgehaltenen Symposiums mit internationalen Vortragenden aus den Bereichen Literatur und Filmtheorie. Alle 19 Autorinnen und Autoren nähern sich dem Thema auf ungewohnten Pfaden. So analysiert etwa

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