Anschwellender Kochbuchstrom

aus FALTER 42/08 vom 15.10.2008

Der Chefredakteur, in der Freizeit Angler und Koch, hat in der Flut gastrophiler Neuerscheinungen gefischt

Text: Armin Thurnher

Der Strom der Bücher schwillt an, und der kleine Nebenfluss der Kochbücher trocknet keinesfalls aus. Im Gegenteil: Essen, Kochen, zumindest das Lesen darüber, möglicherweise das Besitzen von Büchern, gewiss aber die Produktion von Büchern zu diesem Thema wird zu einer nicht abebbenden Mode. Die Bücher werden schöner, fantasievoller, besser und vielfältiger. Das hundertste Kochbuch des vierhundertsten Spitzenkochs braucht man nicht so unbedingt, aber „Kochen mit der Bibel“, das hat möglicherweise was.

Drei Trends greifen wir aus der Fülle heraus: erstens die Grundsatzwerke, mit Interesse am Physikalischen, Bäckerischen und am Kulinarischen überhaupt, ja sogar am Biblischen! Zweitens den anhaltenden, wenn nicht stärker werdenden Trend zu Asiatischem, zu Fusion-Küche, Fernöstlichem. Drittens, ebenfalls anhaltend bis zunehmend: den Trend zum Regionalen.

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