coming of age - die Klassiker

aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Hermann Hesse: Unterm Rad (1906)

Hesse beschrieb den adoleszenten Burn-Out schon 1906. Der begabte Protagonist Hans Giebenrath zerbricht an rigiden Lehrmethoden und flüchtet aus dem Bildungssystem. Und das geht nicht gut aus.

Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906)

Törleß, die Hauptfigur in Musils Erstlingswerk, kämpft in einem österreichisch-ungarischen k.u.k.-Internat mit der Gruppendynamik und den Abgründen seiner eigenen Psyche.

J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen (1951)

Der 16-jährige Schulversager Holden Caulfield beschreibt drei Tage seines Lebens. Der Selbstfindungsklassiker wird generationsübergreifend gerne zum Lieblingsbuch erklärt.

Jack Kerouac: Unterwegs (1957)

Die Protagonisten reisen kreuz und quer durch die USA, um sich dem Rausch, der Musik und den Frauen hinzugeben. Die Geburtsstunde der Beat-Generation.

Bret Easton Ellis: Unter Null (1985)

Sex and Drugs bei den Reichen im Los Angeles der 80er-Jahre. Ellis wurde durch sein autobiografisches Erstlingswerk zum Literaturshootingstar.


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