Ich möchte Teil einer Generation sein

Georg Eckelsberger | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Sind wir wirklich die "Generation Praktikum"? Was zeichnet Studierende heute aus? Unser Leitmotto könnte lauten: Lieber atypisch als allein. Lieber prekär als peinlich

Generation Umhängetasche, Generation Doof, Generation Pleite - Bücher mit dem G-Wort im Titel verkaufen sich gut. Zumindest finden in regelmäßigen Abständen neue Werke ihren Weg in die Regale. Das übliche Rezept: Autoren erheben das "Über-einen-Kamm-scheren" zur Kunstform und spannen ein zeitgenössisches Phänomen auf wie einen Regenschirm. Und das nur, damit sich trostlose Pechvögel, orientierungslose Bildungsbürger und profillose Genusstrinker darunter zusammendrängen können. Irgendwo sollte schließlich jeder dazugehören.

Und so soll diese unsere Generation durch die Unterstellung verbunden sein, dass sie unfähig wäre, fixe Anstellungen zu bekommen. Der Begriff Generation Praktikum taucht erstmals im Jahr 2005 auf, in einem Artikel der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit": "Die karrierebewussteste Jugend,


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