Generationen gibt es immer wieder

aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Ob politisch oder unpolitisch, optimistisch oder pessimistisch, vom Wohlstand verwöhnt oder vom Krieg gebeutelt: Die Benennung von Generationen ist nichts Neues. Einige berühmte Beispiele

Lost Generation (1920er)

Eigentlich eine Gruppe amerikanischer Schriftsteller, die während und nach dem Ersten Weltkrieg nach Europa kam und vorübergehend in Paris ihre Heimat fand. Zu ihr zählten u.a. Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald. Ihre kulturkritische Haltung richtete sich gegen die US-Gesellschaft und die anerkannte Literaturszene. Später wurde Lost Generation zum Sammelbegriff für alle zwischen 1883 und 1900 geborenen Amerikaner.

68er (60er/70er)

Starre politische Strukturen, eine verlogene Sexualmoral, die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus und der Vietnamkrieg trieben Ende der 60er Studenten, Arbeiter und Bürgerrechtler auf die Straßen. Die 68er-Bewegung rebellierte nicht nur in Westeuropa oder den USA, sondern rund um den Globus.

Baby-Boomer (70er/80er)

So nennt man die geburtenstarken


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